NEUIGKEITEN VOM KARMEL MAYERLING

Spruch zur Woche:

Wenn der blaue Himmel dunkel wird
Und mich im Stich zu lassen scheint,
Ist es meine Freude, im Schatten zu bleiben,
Mich zu verbergen, mich zu verdemütigen.
Meine Freude, das ist der heilige Wille Jesu,
meiner einzigen Liebe.
So lebe ich ohne jede Furcht.
Die Nacht liebe ich ebenso wie den Tag.

Hl. Therèse von Lisieux

22. August 2008: Die Karmelitinnen im "Standard"

Es ist interessant, wenn eine liberale Zeitschrift wie "Der Standard" sich für das Leben von 9 Karmelitinnen interessiert und dazu einen sehr gut recherchierten und durchaus von Verständnis und Bewunderung getragenen --> Artikel in der Ausgabe vom 23. August 2008 produziert. Es ist auch erfreulich, dass man sich anlässlich des 150. Geburtstages des unglücklichen Kronprinzen Rudolf für das Schöne und Heilige interessiert, das an einer Stätte ist, die durch Tod und Blut in die Geschichte eingegangen ist. Wir würden uns freuen, wenn dieses mediale Interesse an der "Substanz" des karmelitischen Lebens, gerade auch, wenn es für die gottferne Welt "exotisch" erscheint, anhält. Unsere Klöster sind Orte geistlicher Kraft, gut wenn die Einheimischen sie als solche "entdecken".

3. Juli 2008: Erstmals Exerzitien für Frauen in Mayerling

Gesegnet waren die ersten Exerzitien für (junge) Frauen, die in Mayerling stattfanden. Die Möglichkeit, beim Karmel Exerzitien anzubieten besteht ja erst, seit das Gästehaus revitalisiert ist. Im Sommer steht das Gästehaus leer und ist ein idealer Ort für Exerzitien.

16 Frauen nahmen an den Exerzitien teil. Ca. 20 Interessentinnen haben sich zu spät gemeldet, leider gibt es ja nur 16 Zimmer. Pater Karl und Pater Wolfgang hielten die Vorträge und feierten die Heilige Messe, Pater Pio stand für die Beichte zur Verfügung. Das Essen organisierten die Frauen selbst.

Die Exerzitien fanden "im Geist des Karmel" statt und wurden als Schweigeexerzitien mit dem Schwerpunkt des persönlichen Gebetes gehalten.

16. Juli 2008: Feierliche Nachprimiz

Am Hochfest Unserer Lieben Frau vom Karmel hielt P. Subprior Simeon Wester vom Stift Heiligenkreuz seine Nachprimiz in besonders feierlicher Weise bei den Karmelitinnen in Mayerling. Er ist der letzte im Reigen der vielen Nachprimizen, die auch im Karmel stattfinden, denn das Stift Heiligenkreuz allein hat ja heuer 7 Neupriester, die alle mit den Karmelitinnen verbunden sind.

Der 16. Juli ist das marianische Hochfest des Karmel. Die "kleine Wolke", die der Prophet Elia vom Karmelgebirge aus am Himmel sah, ist zum Symbol für die Gotttesmutter Maria geworden. So wie diese Wolke schließlich den Regen bringt, der die tödliche Dürre beendet, so bringt Maria Christus, der die Erlösung bringt.

24. Juni 2008: Mayerling an der Wiener Staatsoper

Aus dem Jahre 1978 stammt das Ballett von Kenneth MacMillan über die Tragödie von Mayerling. Den Inhalt kann man sich --> hier ansehen. Nun wird dieses gelungene Balett mit der Musik von Franz Liszt, orchestriert und arrangiert von John Lanchbery an der Wiener Staatoper aufgeführt. Premiere ist 28. Oktober 2008.

Umrahmt von der Darstellung der Beisetzung der siebzehnjährigen Baroness Mary Vetsera, konzentriert sich die Handlung auf Kronprinz Rudolf von Österreich und schildert die dramatischen Ereignisse jener acht Jahre, die zwischen seiner Heirat mit Prinzessin Stephanie von Belgien und dem gemeinsamen Tod von ihm und Mary Vetsera im Jagdschloss von Mayerling liegen. Weitere Informationen dazu auf: www.DasBallett.at

12. Juni: Restaurierung des Pavillons

Eine frohe Mitteilung von Priorin Mutter Regina: Durch eine großzügige Spende ist das Gästehaus nun überraschend schuldenfrei. Es handelte sich um eine sehr großzügige private Spende. Wir atmen auf, sonst hätten wir noch monate- vielleicht Jahre lang dafür weitersammeln müssen.

Doch es geht weiter: Unmittelbar vor dem Kloster, dem ehemaligen Jagdschloss von Kronprinz Rudolf, verfällt der Pavillon, in dem der Kronprinz mit Mary Vetsera angeblich sogar gefrühstückt hat... Dazu denken die Schwestern an eine gesamte Neugestaltung der Wiese und des kleinen Parkes vor dem Karmel. Doch das sind alles vorerst Gedanken im Kopf, die den Segen des Himmels brauchen... - Skizze von P. Werner Schmid. Ein Foto vom verfallenden Pavillon gibt es weiter unten auf dieser Seite.

6. Mai 2008: Exerzitien für Frauen im Sommer

Neue Möglichkeiten eröffnen sich für das Karmelitinnenkloster Mayerling durch die Restaurierung des Gästehauses (für das wir immer noch viel Geld brauchen und --> um Ihre Hilfe bitten). Im Sommer steht das Gästehaus leer, da die Studenten dann in Ferien sind. Daher planen P. Karl und P. Wolfgang, in dieser Zeit Exerzitien für junge Frauen anzubieten.

Eingeladen sind junge Frauen (und auch Erwachsene Frauen), die sich für das Leben im Geist der hl. Theresia von Avila und der Spiritualität des Karmel interessieren. Zeit: 31. Juli, 17 Uhr, bis 3. August 2008, 14 Uhr. Kosten: 100 Euro, alles inklusive. Anmeldung direkt bei P. Karl: 02258-8703-177 bzw. pkw(at)stift-heiligenkreuz.at. Foto: drei Gottesdienstbesucherin nach der Morgenmesse am 19.03.2008.

1. Mai 2008: Klostermarktstand für Mayerling

Auf dem großen Klostermarkt in Heiligenkreuz am 1. Mai 2008 stellte Hauptökonom P. Josef Riegler auch den Karmelitinnen von Mayerling einen Stand zur Verfügung. Selbstverständlich haben die Schwestern dort NICHT verkauft, Karmelitinnen sind ja an die Klausur gebunden. Aber gute Freunde des Klosters und vor allem Studenten der Hochschule haben den Stand den ganzen Tag über betreut.

Der Klostermarkt war insgesamt ein großer Erfolg, ca. 9000 Besucher haben Produkte und Bastelein von über 30 Stiften und Klöstern gekauft. Auch wenn das Wetter heuer nicht so toll war wie sonst. Für die Karmelitinnen, die ja immer noch einen beträchtlichen Schuldenstand auf das renovierte Gästehaus zu tilgen haben, sind genau 393,- Euro hereingekommen. Viele haben sich auch über den Karmel Mayerling informiert. Foto: Eindrücke vom Klostermarkt 1. Mai 2008

24. April 2008: Priesterweihe als Hilfe für Mayerling

Am 24. April weihte Kardinal Schönborn im Stift Heiligenkreuz 6 Priester: P. Lukas, P. Elias, P. Irenäus, P. Simeon, P. Pio u. P. Pirmin. Die Neupriester wollten auch ein Zeichen für die Karmelitinnen in Mayerling setzen, die ja weiterhin --> um Ihre Hilfe bitten. Daher haben Sie die Kollekte dieses großen Gottesdienstes, an dem ca. 1000 Gläubige teilgenommen haben, für die Schwestern in Mayerling gewidmet.

Die Neupriester werden auch der Reihe nach im Karmel Mayerling kleine Nachprimizen feiern. Die Schwestern sind an dem Segen für das Stift nicht unbeteiligt, da sie ja durch ihr Gebet die Berufungspastoral mittragen. Jetzt müssen wir kräftig für die Schwestern um Berufungen beten. Foto: Priesterweihe am 24. April durch Kardinal Christoph Schönborn

11. März 2008: Mayerling ist Touristenmagnet

Das Mayerlinger Jagdschloss des Kronprinzen Rudolf, - nunmehr ein Karmelitinnenkloster -, wo 1889 Kronprinz Rudolf mit Mary Vetsera den Tod fand, ist weiterhin ein Magnet für ausländische Touristen. Viele Busse fahren den Wienerwald deshalb an, um Mayerling, Stift Heiligenkreuz, die Biedermeierstadt Baden und die Seegrotte Hinterbrühl zu besichtigen. Die Schwestern, die von den Einnahmen durch die Führungen leben, sind Abt Gregor vom Stift Heiligenkreuz sehr dankbar, dass er 2007 ihnen den aufgebrochenen Prunksarg der Mary Vetsera überlassen hat. Dieser ist nunmehr im Museum bei einer Führung eindrucksvoll ausgestellt. - Der Mayerlingexperte Lars Friedrich hat überdies ein Buch "Mayerling - Die Chronik eines Dorfes" veröffentlicht (nur 7,80 Euro!), das sehr empfehlenswert ist.

27. Februar 2008: Pavillon verfällt

Während die Schwestern immer noch jeden Cent weglegen, um die ausstendenden Schulden für das Gästehaus (immer noch ca. 30.000 Euro) abzuzahlen, droht das nächste Problem: Hinter Thujen versteckt verfällt der Frühstückspavillon des ehemaligen Jagdschlosses langsam aber sicher...

Der Pavillon gehört zur Anlage des Jagdschlosses. Es gibt das Gerücht, dass der Kronprinz dort mit seiner Geliebten das Frühstück eingenommen haben soll... Jedenfalls liegt der Pavillon heute direkt vor dem Klosterkomplex und macht einen hässlichen Eindruck. Das Schindeldach ist inzwischen löchrig und Wasser dringt durch die Decke.

Schon vor einigen Jahren hat die damalige Priorin um einen Kostenvoranschlag für die Restaurierung gebeten. Als sie diesen dann in Händen hielt, musste sie das Projekt gleich wieder fallen lassen, weil es für die Schwestern nicht zu finanzieren ist...

31. Jänner 2008: Spiritual für Gästehaus

Mit Erlaubnis von Kardinal Christoph Schönborn wird der Diözesanpriester Mag. Andreas Schätzle als "Spiritual" für das Gästehaus Sankt Josef in Mayerling wirken. Am 31. Jänner feierte der bekannte junge Priester, der sowohl für die Berufungspastoral in der Erzdiözese Wien zuständig ist als auch der Programmdirektor von Radio Maria Österreich, die erste Heilige Messe in Konzelebration mit dem Rektor der Hochschule Heiligenkreuz P. Karl Wallner.

Für die 10 jungen Männer, die derzeit in dem revitalisierten Gästehaus leben, die auch alle an der Päpstlichen Hochschule Heiligenkreuz studieren, ist es wichtig, auch eine geistliche Ordnung in ihrem Tagesrhythmus zu haben. Nach der Heiligen Messe zu Ehren des großen Jugendapostels Don Bosco gab es eine von den Studenten gekochte Gulaschsuppe, die durchaus genießbar war.

26. Jänner 2008: Noch 31.500 Euro fehlen

Gott-sei-Dank kommen noch über Erlagscheine laufend Spenden herein für das Gästehaus der Karmelitinnen, dieses ist mit 10 Studenten voll. Für die Studenten, von denen einige überlegen, einmal Priester zu werden, gibt es bald einen geistlichen Begleiter. Ein Weltpriester der Erzdiözese Wien hat sich für diesen Dienst bereit erklärt und die Erlaubnis des Kardinals erhalten.

Die Studenten leben sehr einfach, kochen sich selbst, studieren Tag und Nacht und haben den liturgischen Dienst bei der täglichen Frühmesse bei den Karmelitinnen um 6.45 Uhr übernommen. So hat dort alles an Niveau und geistlicher Ausstrahlung gewonnen.

Ziemlich mühsam gestaltet sich aber das Auftreiben der noch ausständigen 31.500 Euro. Es sind zwar seit November durch Erlagscheine ca. 3.200 Euro hereingekommen, aber wir können ja keine größeren "Fundraising-Veranstaltungen" bei den kontemplativen Schwestern machen. So hoffen wir, dass die Spenden über das Jahr 2008 nicht abreissen werden und wir bald schuldenfrei sind. --> Spenden.

Foto: Student Christof Hofstätter im Gästehaus bei der Statue der Gottesmutter

Ab 19. Jänner 2008: Karmelitinnen in der Oper

Natürlich gehen unsere Karmelitinnen nicht in die Oper, aber es gibt ab 19. Jänner 2008 die Heiligkeit der Karmelitinnen als Opernstoff zu sehen: Ab 19. Jänner 2008 spielt das Theater an der Wien die ergreifende Oper von Francis Poulence "Dialogues des Carmélites". Die Handlung geht auf das tatsächliche Martyrium der 16 Karmelitinnen von Compiègne am 17. Juni 1794 zurück, die in Folge der Französischen Revolution enthauptet wurden. Gertrud von LeFort hat aus dem Stoff die Novelle "Die Letzte am Schafott" gemacht, wo die ängstliche Schwester Blanche sich zuerst vor der Verhaftung vesteckt, am Schluss jedoch bekennt und als Letzte enthauptet wird. Georges Bernanos hat diesen Stoff in "Die begnadete Angst" nochmals verstärkt und dramatisiert. In beiden Romanen kommt das vielleicht Urtümlichste des christlichen Glaubens zum Ausdruck: Dass sich Gottes Kraft in menschlicher Schwachheit durchzusetzen vermag, und nur dort... Francis Poulence hat das Ganze zu einer Oper vertont, und so kann man in der Wiener Kulturszene einmal etwas wirklich Substantielles anschauen... - Foto: Eine Szene aus den "Dialogues des

7. Jänner 2008: Erste Hl. Messe im Gästehaus

Am 7. Jänner 2008 feierte der Rektor der Päpstlichen Hochschule Heiligenkreuz, P. Karl Wallner, die Erste Heilige Messe in der neuen Kapelle des Gästehauses Sankt Josef. Kardinal Schönborn hatte die Kapelle am 14. Sept. 2007 geweiht und das Allerheiligste dorthin übertragen.

Alle 10 Studenten nahmen an der Heiligen Messe teil, in der der Rektor daran erinnerte, dass die Feier der täglichen Heiligen Messe und die Herzensgemeinschaft mit dem eucharistischen Herrn in der persönlichen Anbetung DIE Kraftquelle für jeden Studierenden sind. Der Herr braucht "Arbeiter" für seinen Weinberg. Arbeiter müssen eifrig, stark, willensbereit, leidensfähig, engagiert, einsatzbereit sein... Dazu müssen Sie sich aus der Quelle nähren, die wirklich Kraft gibt für den Dienst als Priester: die eucharistische Gemeinschaft mit dem Heiland.

In der Kapelle des Gästehauses wird in Zukunft alle vierzehn Tage eine Heilige Messe gefeiert werden, denn normalerweise nehmen die Studenten an der Morgenmesse der Karmelitinnen in der Karmelitinnen-Kirche teil.

14. Dez. 2007: Kardinal in Mayerling!

Mit einer Entschuldigung, ja einer "Beichte", eröffnete Kardinal Schönborn am Fest des hl. Johannes vom Kreuz: er sei schon 12 Jahre Erzbischof, war aber noch nie bei den Karmelitinnen in Mayerling. Dabei sind solche Orte des Gebetes unverzichtbar wichtig für das geistliche Leben der Diözese. - In dem feierlichen Pontifikalamt, in dem Abt Gregor und Spiritual P. Werner Schmid konzelebrierten, predigte der Kardinal über die Berufung: Jede Berufung ist zugleich eine Art Neuschöpfung. So sprach er nicht nur den Karmelitinnen, die schon sehr dringend geistliche Berufungen brauchen würden, Mut zu, sondern das passte auch gut, weil 15 junge Frauen mit hw. Mag. Andreas Schätzle an dem Gottesdienst teilnahmen. Die Mächen nehmen gerade in Heiligenkreuz --> an einem Berufungswochenende teil. Am Ende wurde das Allerheiligste in die neue Kapelle des Gästehauses übertragen. Dank an Bürgermeister Johann Grundner und die Feuerwehr von Maria Raisenmarkt, die nachher für Glühwein und gute gebratene Kartoffel für die große Schar der Mitfeiernden sorgten. Der Herr Kardinal freilich zog sich noch bis spät in den Abend in die Klausur des Klosters zurück, um die Karmelitinnen kennenzulernen und mit ihnen zu sprechen.

12. Dez. 2007: Kapelle fertig für die Weihe

Zwei Tage vor der Weihe des Gästehauses St. Josef des Karmel Mayerling ist die Kapelle dort fertig geworden. Dank gilt dem Bauamt des Stiftes Heiligenkreuz, das einen würdigen Altar angefertigt hat. Und Dank gilt dem Spiritual der Karmelitinnen, P. Werner Schmid, der mit viel Geschmack und religiösem Gespür die Bänke, Sesseln sowie die künstlerische Ausgestaltung vorgenommen hat. In dieser Kapelle fühlt man sich unglaublich wohl.

Am 14. Dez. 2007 wird dann auch der Heiland in der Kapelle durch seine eucharistische Gegenwart einziehen: Der Herr Kardinal wird das Allerheiligste feierlich in die Kapelle übertragen. Bitte um das Gebet, dass diese Kapelle zu einem Ort wird, wo die Studenten viele Gnaden für ihr Leben und für die Kirche empfangen...

11. Dez. 2007: Vanillekipferl für Mayerling

Am 15. Dez. 2007 ist von 9-21 Uhr der --> Advent-Klostermarkt in Heiligenkreuz. Über 30 Klöster und Stifte aus dem In- und Ausland beteiligen sich mit ihren Spitzenprodukten. Auch für die Karmelitinnen in Mayerling wird es einen Stand geben. Natürlich verlassen die Schwestern auch für solche Anlässe nicht ihre strenge Klausur. Aber die Novizen von Heiligenkreuz werden für die Schwestern Vanillekipferl backen und diese dann verkaufen. Außerdem wird es natürlich auch andere Produkte der Karmelitinnen geben. Der Erlös wird verwendet werden, um den Rest für die Restaurierung des Gästehauses Sankt Josef zu bezahlen. Foto: Fünf der sechs Heiligenkreuzer Novizen am 11. Dez. 2007 beim Vanillekipferl-Backen für die Karmelitinnen...

14.-16. Dez.: "Himmel.komm"-Wochenende in Heiligenkreuz

Ein Wochenende der besonderen Art findet von 14.-16.12.2007 im nachegelegenen --> Stift Heiligenkreuz statt: Junge Frauen, die überlegen, wo Gott sie haben will, sind herzlich eingeladen, über Ihre Berufung nachzudenken. Es werden auch "Tips" zur Berufungsfindung gegeben... Nichts ist mächtiger als der Wille Gottes. Nichts ist beglückender als den Willen Gottes zu erkennen. Nichts ist erlösender als den Willen Gottes zu befolgen... Daher heißt das Wochenende "Himmel.komm". Nähere Information gibt es auf der --> offiziellen Homepage der Berufungspastoral der Erzdiözese Wien. Es ist eine Veranstaltung, die wir nicht selbst veranstalten, sondern die bei uns stattfindet. Bitte daher direkt bei Niki Haselsteiner anmelden: berufungen(at)edw.or.at. Ein Höhepunkt ist sicher auch die Teilnahme an der Messe mit Kardinal Schönborn am Freitag, 14. Dez., 19 Uhr im Karmel Mayerling. Bitte auf jeden Fall warme Kleidung mitnehmen. Foto: vom Berufungswochenende 2004 in Heiligenkreuz.

Einladung für den 14. Dez. mit Kardinal Schönborn

Bei den Karmelitinnen herrscht große Freude, weil der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, zugesagt hat, das Gästehaus einzuweihen. Eminenz wird am 14. Dezember um 19 Uhr die Festmesse vom hl. Johannes vom Kreuz in der Karmelitinnenkirche feiern. Dazu sind alle Gläubigen herzlich eingeladen. Bitte warm anziehen!

Anschließend wird der Kardinal das Gästehaus St. Josef und die dortige Kapelle segnen. Danach gibt es einen Imbiss für alle. Bitte warm anziehen, denn die Räume sind zu klein. Es werden Heizstrahler im Freien vorgesehen. Der Herr Bürgermeister Johann Grundner und Direktor Josef Glanz werden alles gut organisieren. Alle herzlich willkommen!

Das Fest des hl. Johannes vom Kreuz (14. Dezember) wurde gewählt, weil er der "Vater der Unbeschuhten Karmelitinnen" ist. Niemand geringerer als Karol Wojtyla, der spätere Papst Johannes Paul II., hat seine Doktorarbeit über die Mystik des großen geistlichen Kirchenlehrers verfasst.

Es ist das erste Mal, dass Kardinal Schönborn die Karmelitinnen in Mayerling besucht, die Schwestern freuen sich sehr über diese Stärkung.

14. Nov. 2007: Vorbereitungen auf Haus-Weihe

Am 14. Dez. wird Kardinal Christoph Schönborn das restaurierte Gästehaus samt Kapelle einweihen. Die 10 Studenten, die mittlerweile in dem Gästehaus wohnen, bereiten sich schon intensiv auf die Feier vor.

Derzeit fehlt immer noch die Einrichtung der Küche. Auch die Kapelle ist noch nicht fertiggestellt. Der vorgesehene Raum ist nur provisorisch als Gebetsraum eingerichtet, das Allerheiligste wurde vom Herrn Dechant dort provisorisch deponiert, weil die Kapelle bei den Franziskanerinnen mittlerweile aufgelöst wurde.

Jedenfalls sind alle in Erwartung. Die Weihe wird einen Abschluss und einen Einschnitt darstellen, auf den sich schon alle freuen. Foto: Die 10 Studenten vor dem Gästenhaus.

6. Nov. 2007: Viel ist schon gelungen

Das Foto zeigt 5 der 10 Studenten, die derzeit schon im Gästehaus St. Josef der Karmelitinnen in Mayerling wohnen. Die Aufnahme ist an der Hochschule Heiligenkreuz gemacht worden, wo die fünf wohnen.

Viel ist geschehen! Im Mai kam die Schreckensnachricht ins Stift: Die Franziskanerinnen in Mayerling ziehen im Sommer ab, und den Karmelitinnen in Mayerling geht es finanziell sehr schlecht, ihr Gästehaus verfällt. - Da haben wir schnell gehandelt: Bürgermeister Johann Grundner, Prof. Maria Wallner von Baden, Dechant Josef Kantusch, Rektor P. Karl Wallner, Direktor Josef Glanz usw. haben ein Hiflskomittee gegründet: Das marode Gästehaus der Karmelitinnen, das seit 20 Jahren leer stand, wurde im Sommer hergerichtet. Es ist gelungen, viel Geld für das "Gästehaus St. Josef" zu sammeln, was nicht leicht war.

Derzeit (November 2007) wird die Küche eingebaut. Die Studenten erhalten von einer Lebensmittelmarkt in Alland gratis das alte Brot und abgelaufene Lebensmittel. Vergelt's Gott auch dafür. Eigentlich eine gute Vorbereitung auf das Priestertum in der Nachfolge des armen Heilandes.

Spenden bitte an: Konto-Nr. 00700-170780 (bei Sparkasse Baden, BLZ 20205)

28. Okt. 2007: "Oscar" sammelt für Mayerling

Am 28. Okt. hatten die Zisterzienser in Heiligenkreuz Besuch durch den Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck. Er hatte ja 2002 das Drehbuch zu seinem Film "Das Leben der Anderen" in klösterlicher Zurückgezogenheit im Stift Heiligenkreuz geschrieben. Und für den wunderbaren Film am 25. Februar 2007 den Oscar erhalten.

Bei der Feierstunde präsentierte Florian seinen "Oscar". P. Karl, der ja mit Florian befreundet ist, nützte die Gelegenheit, um wieder einmal für Mayerling zu sammeln. Immerhin kamen 325,- Euro herein, wieder ein kleiner Tropfen, um die ausstehenden Betrag von mittlerweile ca. 27.000 Euro herein zubekommen.

Foto: Florian stand nach dem Festakt noch zur Verfügung, um Autogramme zu unterschreiben und sich samt "Oscar" fotografieren zu lassen. --> mehr Infos auf www.stift-heiligenkreuz.at

 

20. Okt. 2007: Provisorisches Studentenleben

Im Gästehaus St. Josef bei den Karmelitinnen in Mayerling wohnen 10 Studenten, weitere 5 Zimmer sind frei, eines dafür ist aber für einen Priester reserviert, der als Spiritual dort wohnen soll. Da derzeit die Küche fehlt, leben die Studenten sehr provisorisch, gleichsam auf dem Fußboden...

Doch die Einrichtung der Küche ist nur eine Frage der Zeit (und des Geldes), dann wird ein reguläres Leben dort möglich sein. Auch die Kapelle, das Zentrum des Hauses muss noch eingerichtet werden, hierzu gibt es schon gute Ideen. Das Stift Heiligenkreuz wird Tabernakel und Lesepult (Ambo) zur Verfügung stellen und die Tischler werden einen stilvollen Altar bauen.

Inzwischen sind die Franziskanerinnen abgezogen, sodass es in Mayerling nur mehr das Karmelitinnenkloster gibt. Die Franziskanerinnen haben den Studenten Geschirr, Besteck - und auch einige noch brauchbare Möbel - hinterlassen.

20. Okt. 2007: Hilfskomitee überlegt weitere Maßnahmen

Das Hilfskomitee tagte am 20. Okt. 2007 in Mayerling, um weitere Hilfsmaßnahmen zu beschließen. Dabei besichtigten Patin Prof. Maria Wallner, Bürgermeister Johann Grundner (Alland-Mayerling), Dechant Josef Kantusch, Direktor Josef Glanz und P. Karl Wallner auch das restaurierte Gästehaus und besuchten einige der 10 dort wohnenden Studenten.

Im Großen waren alle sehr zufrieden, dass es so schnell geklappt hat. Dass es nicht bei 71.000 Euro bleiben wurde, war eigentlich ohnehin vorher allen klar, nachdem wir im Mai das miserable verfallene Gebäude besichtigt hatten. Dass es nun 123.000 Euro kosten wird, ist eigentlich auch noch erträglich.

Es fehlen noch 28.000 Euro, das ist nun der letzte noch aufzutreibende Betrag, wir werden dafür betteln gehen und hoffen, dass die Menschen uns deshalb nicht böse sind. Viel Gutes ist gelungen!

Im Bild sieht man den Studenten Johannes Pernegger, der dem Komitee sein kleines aber praktisch eingerichtetes Studierzimmer zeigte.

15. Okt. 2007: Festmesse mit Bischof Küng

Einen hohen Gast durften die Karmelitinnen am Montag, 15. Oktober 2007, begrüßen: Diözesanbischof DDr. Klaus Küng von St. Pölten feierte die Festmesse zu Ehren der hl. Teresa von Jesus in Konzelebration mit P. Prior Christian Feurstein und P. Spiritual Werner Schmidt.

Zahlreiche Gläubige nahmen am Festgottesdienst teil. Das Fest der beiden Ordenspatrone, der hl. Teresa von Avila (15. Okt.) und des hl. Johannes vom Kreuz (14. Dez.), sind immer Höhepunkte des Jahres im Karmel Mayerling. Am 14. Dezember wird Kardinal Schönborn kommen.

Unsere Novizen assistierten dem Herrn Bischof und unsere Schola unter Leitung von P. Philipp Neri gestaltete die Heilige Messe musikalisch. Auch die 8 Studenten, die bereits seit 3. Okt. im Gästehaus wohnen halfen bei der Vorbereitung der heiligen Feier.

20. Sept. 2007: "Gästehaus Sankt Josef"

Ursprünglich hatten Mutter Priorin Regina und P. Karl als Rektor der Hochschule geplant, dem zukünftigen Gästehaus der Studenten den Namen "Johanneum" zu geben. Doch das klingt sehr feierlich und sehr offiziell.

Es ist ja doch nur ein Gästehaus und kein "XY-um". Daher wird das Gästehaus doch den viel schlichteren Namen erhalten: "Gästehaus Sankt Josef Mayerling". Dadurch ist auch die Verbindung zum Karmel, dem das Haus gehört, viel eindeutiger, denn das Karmelitinnenkloster ist ja dem heiligen Josef geweiht. Und der heilige Josef ist auch der Patron in finanziellen Nöten.

Inzwischen gibt es schon 9 Anmeldungen von jungen Männern, die ab 1. Oktober im Gästehaus Sankt Josef wohnen wollen. Insgesamt werden 14 Zimmer zur Verfügung stehen. In diesen Wochen geschieht die Einrichtung. Weiters wird ein Zisterzienser von Orsonnense als "Präfekt" dort wohnen.

9. Sept. 2007: Schwestern beim Papst

Am 9. September nahmen auch die Karmelitinnen an der Begegnung mit dem Heiligen Vater Papst Benedikt XVI. in Heiligenkreuz teil. Sie waren gleich beim Eingang der Kirche und der Heilige Vater ging zweimal an ihnen vorüber und segnete sie .

Berührend war in diesem Zusammenhang das Zeugnis der berühmten Opernsängerin Anja Silja, die sich im Vorjahr aus Begeisterung durch Benedikt XVI. taufen ließ. Sie erzählte, dass für ihre Hinwendung zum Christentum wesentlich war, dass Sie in der Oper "Les dialogue des Carmelites" von Francis Poulenc die Rolle der Blanche singen durfte.

Beim Papstbesuch wurde für die Karmelitinnen gesammelt, für die Fertigstellung des Gästehauses fehlt immer noch viel Geld.

1. Sept. 2007: Bauarbeiten abgeschlossen!

Die groben Bauarbeiten am Gästehaus konnten am 31. August abgeschlossen werden. Die 15 kleinen Zimmer sind verputzt, verfließt, mit Laminatboden versehen. Die frühere Bruchbude ist nicht wiederzuerkennen. Es sind 15 kleine helle Räume entstanden, jedes Zimmer hat ein Fenster direkt zum Garten. Die Zimmer sind ganz ideal für Studenten!

Jetzt fehlt noch die ganze Inneneinrichtung, die sanitären Installationen, die Beleuchtungskörper usw. usw.

Die Zisterzienser von Heiligenkreuz haben versprochen, beim Papstbesuch für die Schwestern zu sammeln. So ist zu hoffen, dass das Geld für die Fertigstellung der Restaurierung des Gästehauses hereinkommt.

24. Aug. 2007: Arbeiten am Gästehaus in 2 Wochen abgeschlossen

Nach Auskunft des Bauleiters werden die Bauarbeiten am Gästehaus der Karmelitinnen noch vor dem Papstbesuch abgeschlossen werden können. Derzeit werden die Böden verlegt. Alles ist bereits verfließt.

Dann fehlt freilich noch die Einrichtung, wobei wir hier auf einiges Mobiliar von den Franziskanerinnen zurückgreifen können. Die Küche muss noch eingerichtet werden, die Lampen, Beschläge, Vorhänge usw. fehlen noch. Aber ein Ende ist absehbar.

Ob das Gästehaus vor dem Papstbesuch noch benutzt werden kann, ist unwahrscheinlich. Es fehlt ja auch noch viel Geld, da wir nur ausgeben können, was wir an Spenden schon erhalten haben. Die Schwestern wollen ausdrücklich keinen Kredit aufnehmen.

Das Foto zeigt den jungen Indonesier Arie, der seit einem halben Jahr in Österreich ist und in Heiligenkreuz Theologie studieren wird. Er ist einer der Studierenden, die im Gästehaus der Karmelitinnen wohnen werden.

16. Juli 2007: Es geht voran!

Am 16. Juli hat der Webmaster wieder einmal die Baustelle inspiziert, außen hatte es 37°. Es ist beeindruckend: die 15 Zimmer des Gästehauses sind im Groben bereits fertig. Es fehlt nur der Feinverputz, die Ausmalung...

Die Arbeiter der Installateursfirma Hein aus Breitenfurt, die auf dem Foto zu sehen sind, haben sich ihre Pause ehrlich verdient, denn der Baufortschritt ist sehr wirklich eindrucksvoll.

Die Spendenflüsse sind im Juli geringer geworden, es ist aber auch Ferienzeit. Wir brauchen noch große Anstrengungen, um den vollen Betrag von 71.000 Euro einzubringen. Deus providebit!

28. Juni 2007: Artikel in Kronen-Zeitung

Die Neue Kronen-Zeitung, die größte Tageszeitung Österreichs, hat am 27. Juni im Niederösterreich-Teil über die Überstellung des Sarges von Baronesse Mary Vetsera berichtet.

Die Kronen-Zeitung ist eine Boulevard-Zeitung, die aber der Kirche und dem Glauben positiv und offen gegenübersteht und immer wieder in einer ansprechenden Weise über kirchliche Ereignisse berichtet.

Daher haben unsere drei Novizen, Pater Kosmas und Mutter Regina sich gerne fotografieren lassen. die Kronen-Zeitung hat ja auch den Spendenaufruf für das Gästehaus der Karmelitinnen unterstützt.

Für die Karmelitinnen ist die Belebung des Tourismus von großer Bedeutung, da sie ja aus den Einnahmen von der Besichtigung der Gedächtnisstätte des Kronprinzen Rudolf leben.

Für den Sarg, der ja zugegebenerweise ein "makaberes" Schaustück ist, wurde eine äußerst stilvolle und pietätvolle Aufstellung gefunden, - wenige Meter neben der Kapelle, die ja das Schlafzimmer war, in der der Kronprinz und seine Geliebte den Tod fanden...

28. Juni 2007: Sarg der Mary Vetsera in Mayerling angekommen

Der Sarg, in dem Mary Vetsera von 1889 bis 1945 beigesetzt war, ist in den Museumsräumen des Karmel Mayerling angekommen! Er stand bis März 2007 vergessen in einem Kellergewölbe des Stiftes Heiligenkreuz, nachdem er 1945 von Grabräubern erbrochen worden war. --> Siehe das Informationsblatt zu den 4 Särgen der armen Mary Vetsersa.

Jetzt sind die Schauräume des Karmel Mayerling attraktiver. Bei dem Sarg sind auch die konservierten Holzbretter jenes allerersten Sarges ausgestellt, in dem Mary Vetsera zunächst bei Nacht und Nebel verscharrt worden war...

Der Sarg wurde von "starken" Mitbrüdern aus Heiligenkreuz und von Mutter Priorin Regina in Empfang genommen und auf einen schön vorbereiteten Platz im Museum gestellt.

27. Juni 2007: Die Särge der Mary Vetsera

In den nächsten Tagen wird jener prunkvolle Sarg, in dem Mary Vetsera von 1889 bis 1945 bestattet war, in den Museumsräumen des Karmel Mayerling ausgestellt werden.


Dieser Sarkophag wurde 1945 von Grabräubern erbrochen und stand bis März 2007 vergessen in einem Kellergewölbe im Stift Heiligenkreuz. Abt Gregor vom Stift Heiligenkreuz hat den Schwestern den Sarg überlassen, er wurde bis jetzt aufwändig restauriert.

Insgesamt hatte bisher Mary Vetsera schon 4 SÄRGE! Dazu gibt es -->
hier ein Informationsblatt zum herunterladen.

Das Foto zeigt Mutter Regina und die Heiligenkreuzer Novizen Frater Athanasius und Frater Vinzens, wie sie für einen Journalisten das Bild der unglücklichen Baronesse Vetsera halten. Hoffentlich kommen durch das makabere Schaustück mehr Touristen, denn dies ist die Lebensgrundlage der Karmelitinnen.

25. Juni 2007: Verputz geht voran

Das Gästehaus wird schon verputzt. Die Zimmer werden klein und hell, also ideal für Studenten.

Die Bauarbeiten schreiten zügig voran, im Augenblick ist alles noch ziemlich chaotisch, aber sobald die groben Arbeiten abgeschlossen sind, wird es sehr schnell gehen.

Die Bauarbeiter freuen sich, wenn der Webmaster vorbeischaut, um Fotos zu machen; sie schauen sich selbst die Homepage gerne an und sind stolz auf ihre Baustelle in einem Kloster bei Schwestern.

7. Juni 2007: Verputz der Zimmer im Gästehaus

Der Webmaster hat mit dem afrikanischen Priesterstudenten Neidu Nweke die Baustelle im Gästehaus der Karmelitinnen besucht. Neidu war von der Effizienz der Bauarbeiten sehr beeindruckt. Es schaut zwar noch schrecklich aus, aber der Rohverputz der 15 Zimmer hat bereits begonnen, man sieht schon etwas.

Wichtig wird für das Gästehaus auch die Einrichtung einer Küche sein. Eine große Freude ist, dass die Franziskanerinnen den Karmelitinnen viel von ihrem Geschirr und sogar von der Kücheneinrichtung überlassen!

Ein kurzer Spendenüberblick: Die realistische Schätzung der Kosten liegt jetzt bei 71.000 Euro. Nach derzeitigem Stand der Spenden fehlen noch ca. 40.000 Euro... Wir werden uns noch viel einfallen lassen müssen, um den Karmelitinnen zu helfen.

6. Juni 2007: Bauarbeiten des Pflegeheimes zügig voran!

Unterhalb des Karmelitinnen-Klosters, für das wir derzeit Hilfe organisieren müssen, steht ein zweites Frauenkloster: Die Franziskanerinnen! Diese bauen gerade ein "Schwester-Restituta-Pflegeheim" mit 100 Betten.

Vorübergehend werden die Franziskanerinnen wegziehen, zumindest während der Umbauphase. Die Idee mit dem Pflegeheim ist eine großartige Sache. Die Gebäude der Franziskanerinnen sind auch teilweise baufällig und werden nun umgebaut.

Den Karmelitinnen hingegen geht es nicht so gut, für sie müssen wir Hilfe organisieren, damit das kleine Gästehaus umgebaut werden kann. Ein kleiner Trost ist, dass die Franziskanerinnen einige Möbelstücke für das Gästehaus den Karmelitinnen schenken werden.

5. Juni 2007: Gästehaus in schlimmerem Zustand als befürchtet

Die Bauarbeiten gehen voran, doch wie befürchtet, ist das Gästehaus in einem schlimmeren Zustand als befürchtet. So sind die Wände feuchter als dies bei der ersten Begutachtung zu sehen war, sodass der feuchte Verputz bis auf eine Höhe von 1,50 Meter abgeschlagen werden muss.

Vielleicht war es gut, dass am Anfang die Dimensionen dieses Restaurierungsprojektes nicht so präzise gesehen werden konnten, sonst hätte man sich vielleicht gar nicht beginnen gewagt! Nun aber wird gearbeitet und es gibt kein zurück.

Viele habe schon gespendet, doch es wird noch sehr viel Mühe notwendig sein, um die Kosten zu decken. Deus providebit.

Foto: Herr Christoph Dippl, Student an der Hochschule, in dem als WC vorgesehenen Raum. Der Verputz musste völlig abgeschlagen werden.

31. Mai: Bauarbeiten im Gästehaus haben begonnen!

Mit Gottvertrauen wurden am 31. Mai, dem letzten Tag des Marienmonates, die Restaurierungsarbeiten im Gästehaus der Karmelitinnen begonnen.

Zunächst ist eine Sanierung der feuchten Wände, der Fußböden und der Installationen notwendig. Die Toiletten und Duschräume sind vollkommen desolat. Die schimmelige Lamperie muss von den Wänden und Decken gerissen werden.

Täglich treffen Spenden für das Hilfsprojekt ein. Die Finanzierung ist noch nicht gesichert, aber die Großzügigkeit vieler Spender lässt zuversichtlich sein.

30. Mai: Vorbereitungen für Vetsera-Sarg

Am 30. Mai begannen die Arbeiten in dem rechten Seitenraum der Kirche, dem ersten Schauraum der Gedächtnis-Stätte des Kronprinzen Rudolf.

In absehbarer Zeit wird dort der restaurierte Sarg der Mary Vetsera, in dem sie bis 1945 bestattet war, ausgestellt werden.

Für die künftige Ausstellung des Prunksarges wird der Raum ziemlich stark umgestaltet werden.

Es geht in Mayerling ja um Tragik und Tod, zugleich aber auch um die Barmherzigkeit Gottes, denn das Karmelitinnenkloster ist ja aus eben dem Grund gestiftet worden, um für die Seele des Kronprinzen Rudolf und der Mary Vetsera zu beten.

19. Mai: Fotografieren für das Hilfsprojekt

Große Hoffnungen setzen die Karmelitinnen auf die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Hilfsprojekt. Es stellt sich immer mehr heraus, dass es mit den geschätzten 50.000 Euro nicht getan sein wird, das heißt, dass das Hilfsprojekt jede nur erdenkliche Hilfe durch die Medien brauchen wird, um die nötigen Mittel aufzubringen.

Das Foto entstand bei einem Fototermin der Schwestern mit einem Fotografen der größten österreichischen Tageszeitung, die versprochen hat, auch über die Not der Karmelitinnen zu berichten.
Für die Schwestern bedeutet es wirklich jedesmal eine Überwindung, ihre Berufung ist es ja wirklich nicht, als "Foto-Models" zu agieren. Mutter Priorin Regina (links) und ihre Vorgängerin Schwester Barbara (rechts) sind dann aber doch immer fröhlich dabei.

Für die ganze Umgebung ist der Karmel Mayerling ein Schatz, weil er wie ein kräftiges Herz durch das Gebet und das Opfer der Schwestern Gnade vom Himmel erfleht.

15. Mai: Pressekonferenz

Sehr ungewohnt war für die Schwestern, sich bei einer Pressekonferenz am 15. Mai so oft fotografieren zu lassen. Das Hilfskomitee hatte zu einem Lokalaugenschein im Gästehaus eingeladen.

Mutter Regina und ihre Vorgängerin als Priorin, Schwester Barbara, stellten sich aber wacker den Fotografen. Bürgermeister Grundner, Frau Prof. Maria Wallner, Dechant Josef Kantusch und Pater Karl stellten sich den Fragen der Presse und versuchten, Interesse für das Projekt zu wecken.

Es ist ja schon ein dramatischer Umbruch, der sich gerade in Mayerling ereignet. Unterhalb des Karmel schießen die Gebäudeteile des "Schwester-Restituta-Pflegeheimes" der Franziskanerinnen empor. Alles ist im Umbruch.

Mitten im Umbruch soll mit der Schaffung eines 15-Zimmer großen Studentenwohnheimes ein neues Standbein(chen) für die finanzielle Erhaltung des Karmel geschaffen werden.

11. Mai 2007: Spenden für Karmelitinnen beim Festakt der Päpstlichen Hochschule

Am 11. Mai 2007 fand im Stift Heiligenkreuz ein großer Festakt anlässlich der Erhebung der Hochschule zur "Päpstlichen Philosophisch-Theologischen Hochschule Bendikt XVI. Heiligenkreuz" statt.

Bei der --> eindrucksvollen Festfeier mit Kardinal Schönborn, dem Apostolischen Nuntius und vielen kirchlichen und weltlichen Würdenträgern wurde auf den Notstand der Karmelitinnen in Mayerling hingewiesen und daraufhin gleich 672,- Euro gesammelt.

Vergelt''s Gott!

1. Mai 2007: Hilfe auf Klostermarkt

Mit dem Klostermarkt am 1. Mai startete - zunächst einmal still und inoffiziell - das Hilfsprojekt für die Karmelitinnen in Mayerling, das --> hier auf der Homepage vorgestellt wird.

Die Kandidaten des Stiftes Heiligenkreuz (auf dem Foto: Christian Rothammer) hatten einen eigenen Stand, wo sie Kerzen der Karmelitinnen verkauften.

Außerdem hatte Dechant Kantusch organisiert, dass Frauen von Klausen-Leopoldsdorf und Alland Kuchen gebacken hatten. Der Kuchen und die Kerzen fanden reißenden Absatz, so kamen die ersten 1.097 Euro für das Hilfsprojekt herein. Viel weiteres muss folgen!

Fotos vom Klostermarkt gibt es auf www.stift-heiligenkreuz.at

27. 4. 2007: Jugendwallfahrt

Am Freitag, 27. April 2007, pilgerten nach der Vesper in Heiligenkreuz 50 vorwiegend junge Leute nach Mayerling. Das Wetter war trocken und warm. Es war eine Mischung aus Ordensleuten, Jugendlichen und auch einem halben Dutzend Erwachsenen, die gemeinsam betend nach Mayerling zogen.

In Mayerling hielt Pater Prior Christian um 19.45 Uhr eine Eucharistische Andacht, wir beteten im Geist der kleinen Therese, dann sangen die Zisterzienser die Komplet.

Ungewöhnlich war, dass wir nachher sogar die Agape im Freien halten konnten: am 27. April! Vor dem ruinösen Gästehaus der Karmelitinnen, für das demnächst ein Hilfsprojekt startete, ließen wir die gelungene "Von-Kloster-zu-Kloster-Jugendwallfahrt" ausklingen.

Herr sende Arbeiter in Deine Ernte! Rufe auch Mädchen und Frauen in Deinen Dienst, in Deine Hingabe, zu Deiner Ehre, für die Welt von heute, dass sie zu Dir finde!

Fotos gibt es --> hier.

2. März 2007: Übergabe eines Vetsera Sarges an die Karmelitinnen

Ein aufgebrochener Sarg von Mary Vetsera wird bald im Karmel Mayerling ausgestellt sein! - Nach ihrem tragischen Tod wurde die 17-jährige Baronesse Mary Vetsera heimlich nach Heiligenkreuz gebracht und auf dem romantischen Friedhof geradezu verscharrt. Die Holzplanken dieses ersten Sarges sind erhalten. Wenige Monate später erst wurde ihr Leichnam exhumiert un in einem prunkvollen Kupfersarg beigesetzt. Dieser 2. Sarg wurde 1945 von plündernden Soldaten erbrochen; seither befand sich dieser aufgebrochene Prunksarg in einem Depot im Stift Heiligenreuz.

Am 2. März 2007 hat Abt Gregor dieses Requisit den Karmelitinnen von Mayerling zukommen lassen. Die Schwestern lassen es restaurieren, in absehbarer Zeit wird der Sarg in dem kleinen Museum ausgestellt werden. Das makabere Stück erinnert daran, dass Mary Vetsera auch nach ihrem Tod nur wenig Ruhe hat: in ihrem 3. Sarg wurde sie 1991 von einem nekrophilen Linzer Möbelhändler ausgegraben.

Nach ausführlicher Untersuchung ihrer sterblichen Überreste wurde sie 1993 wieder eingesegnet, seither ruhen ihre Gebeine in einem sicheren Sarg im Grab auf dem Heiligenkreuzer Friedhof, ...im nunmehr 4. Sarg. Herr lass Sie in Deiner Ewigkeit ruhen in Frieden! --> download Infoblatt zu den 4 Särgen der Vetsera.

Medieninteresse für die Sargübergabe



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